Hotel Happy End

2012


Buch von Hans Gmür

Musik von Carlo Brunner und Alex Eugster


"Strahle! Strahle! Strahle!"

Kuno Küng (60), Besitzer eines traditionsreichen Hotels liegt mit einem Herzinfarkt im Sterben. Für seinen Sohn Carlo (30) ist das nicht nur Grund zur Trauer und Bestürzung. Es konfrontiert ihn auch mit einem Problem. Erst kürzlich hat nämlich der alte Herr sein Testament geändert. Wenn der notorische Playboy Carlo sich nicht endlich verheiratet und ihm vor seinem Ableben wenigstens eine Verlobte präsentiert, soll das Hotel an ein Konsortium verkauft werden. Was tun? Unter den zahllosen Gespielinnen von Carlo ist keine, die er dem Sterbenden als künftige Frau vorstellen könnte.

Da zeigt sich ein Hoffnungsschimmer in der Person der schönen und jungen Krankenschwester Bettina, die ihre ältere Kollegin am Krankenbett ablösen soll. Für einige Stunden - mehr gibt der Arzt dem alten Küng nicht mehr - soll sie Carlos Verlobte spielen. Bettina ist einverstanden. Obwohl sie und Carlo ihre Rollen als verliebte Verlobte mehr schlecht als recht mimen, scheint es zu klappen. Kuno wird beruhigt sterben, Carlo das Hotel, das seit eh und je im Familienbesitz war, behalten können.

Nun aber passiert etwas, womit niemand rechnen konnte. Kuno Küng gefällt seine vermeintliche Schwiegertochter in spe so gut, dass er überhaupt nicht mehr ans Sterben denkt, sondern sich rapide erholt. Ein letztes Aufflackern, vermutet der verblüffte Arzt. Carlo fleht Bettina an, die Komödie wenigstens noch ein paar Tage weiter zu spielen.

Die Komplikationen sind vorprogrammiert. Als Carlos derzeitige Freundin von der Verlobung erfährt und sie für bare Münze nimmt, macht sie ihm begreiflicherweise die Hölle heiss. Aber auch Bettina hat einen Freund, Arthur, und der reagiert nicht weniger heftig. Am Schluss jedoch lösen sich nicht nur die Probleme, sondern auch das Rätsel von Kuno Küngs wunderbarer Genesung in Wohlgefallen auf - Happy End!